Pop/Rock / Elektronik Empfohlen

Sigrid Horn

(A)

Foto: Magdalena Blasczcuk


Es dauert nur wenige Sekunden, und Sigrid Horn hat einen entweder völlig verschreckt in ihrer emotionalen Intensität – oder aber nachhaltig eingefangen. "Deck mi zua, i leg mi Dreg", singt sie in diesen Sekunden. "Waun ana frogd wo i bin sog i bin weg." So eröffnet die im Mostviertel aufgewachsene Wiener Singer/Songwriterin, lediglich von einer zart gezupften Ukulele begleitet, ihr Solodebüt „Sog i bin weg“, das dieser Tage auf Bader Molden Recordings erscheint. Ungemein eindringlich, dabei keinen Moment effekthascherisch gesungen, handelt es womöglich vom Aufbrechen, sehr viel wahrscheinlicher aber von Todessehnsucht. An Dramatik herrscht auch in den folgenden 13 Liedern kein Mangel, an karger Schönheit freilich auch nicht. Ernst Molden hat die Platte produziert, Walther Soyka für die atmosphärische Aufnahme gesorgt.

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