Pop / Rock Empfohlen

Jens Friebe

Foto: Max Zerrahn


Für originelle Titel hatte der deutsche Autor und Diskurspopmusiker Jens Friebe immer schon ein Faible. "Das mit dem Auto ist egal, Hauptsache dir ist nichts passiert", hieß ein Album, ein anderes "Nackte Angst zieh dich an wir gehen aus". Das kürzlich erschiene aktuelle Werk hört nun auf den Namen "Fuck Penetration". Wie gehabt enthält es Gymnasiastenpop zwischen eh lässig und aber schon auch ein bisschen streberhaft zum Teil. Stilistisch abwechslungsreich, hinterlässt es im Endeffekt weniger einen bemüht klugscheißerischen, als vielmehr einen sympathischen Gesamteindruck. Wunderbar etwa die in betont niedlicher Verpackung kredenzte Hipster-Oberflächlichkeits-Kritik "Ich bin queer": "Früher war ich männlich, hetereosexuell, das langweiligste Gender-Studienobjekt der Welt. Doch durch ein Wunder, einen Linguistic Turn kann ich jetzt auch zu den schrägen Vögeln dazugehörn." Und dann, im Refrain: "Ich bin ein Alphatier, call me queer. Ich schau Fußball und trink Bier, ich schlafe mit Frauen, call me queer." Die Liveumsetzung erfolgt im Quartett mit Pola Schulten (Gitarre, Synthesizer), Andi Hudl (Bass) und Chris Imler (Schlagzeug).

Zusatzinfo:
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(D) - "Fuck Penetration!"-Tour

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