Pop/Rock / Elektronik

Der Nino aus Wien

(A)

Foto: Pamela Rußmann


Ende 2008 jährte sich die Veröffentlichung von Nino Mandls Debütalbum zum zehnten Mal. Vom schwer greifbaren Liedermacherschrull ist er längst zu einer prägenden, ja vielleicht der prägenden Figur im jungen Wiener Gitarrenpop gewachsen. Das schlicht mit seinem Künstlernamen "Der Nino aus Wien" betitelte neue Album, wie zuletzt schon vom Wanda-Produzenten Paul Gallister aufgenommen, ist seine vielgestaltigste Platte bisher, gleichzeitig eine seiner klarsten und besten - und doch erschließt sie sich erst nach mehrmaligem Hören so richtig. Wohl wegen der diversen eingebauten Brüche. "Wenn es nicht mehr um alles geht, dann geh' ich weg in mein Versteck", singt Mandl im Schlussstück, das interessanterweise wie das Vorgängeralbum "Wach" heißt. Bis auf weiteres scheint es dafür keinen Grund zu geben.

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