Lesung

Martin Horváth: Mein Name ist Judith

Wien in der nahen Zukunft: Seit einem Attentat auf den Hauptbahnhof ist der Ausnahmezustand zur Regel geworden. Auch die Welt des Autors León Kortner ist aus den Fugen geraten. Bei dem Anschlag sind Frau und Tochter umgekommen, seitdem führt er ein Leben unter Toten. Er versucht, einen Roman über die jüdische Familie Klein zu schreiben, die bis zur Flucht vor den Nazis eine Buchhandlung in dem Haus betrieb, in dem León wohnt. Da taucht eines Tages ein Mädchen auf. Martin Horváth stellt seinen neuen Roman vor. Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Während eines mehrjährigen New-York-Aufenthalts arbeitete er am Leo Baeck Institute über die Geschichte der österreichisch-jüdischen Emigration in die USA. 2012 erschien sein Debütroman "Mohr im Hemd".

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