Bühne

Der Herr Karl

von Helmut Qualtinger und Carl Merz. Mit Andreas Vitásek (Andreas Vitásek)

© Valerie Loudon

Foto: Valerie Loudon


Andreas Vitásek reenactet den Herrn Karl, der von sich selber behauptet, er kenne sich im Weltall wie im Gemeindebau aus, und ein recht österreichischer Opportunist ist. Vitásek spielt live und in Farbe. Dafür ohne Kellerkulisse, ohne zwischen Weinflaschen, Kisten und Regalen herumschlurfen zu können und also sehr statisch, nach vorne zum Publikum. Ein paar Projektionen und Musikeinspielungen peppen den Monolog auf. Von Helmut Qualtinger und Carl Merz geschrieben, von Erich Neuberg 1961 fürs Fernsehen verfilmt, ist der Text schwer von der Verkörperung durch Qualtinger ablösbar. Vitásek macht’s ein bisschen anzüglicher. „Der Herr Karl“ bleibt oarg.

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