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Paul Plut

(A) - "Ramsau am Dachstein nach der Apokalypse"

Paul Plut - © Gerfried Guggi & Florian Lierzer

Paul Plut (Foto: Gerfried Guggi & Florian Lierzer)


Bekannt wurde der steirische Musiker Paul Plut (Jg. 1988) mit dem variantenreichen Indiepop von Viech und dem beherzten Rockgerumpel seiner anderen Band Marta. 2017 legte er ein eindringliches Soloalbum im muttersprachlichen Dialekt vor, auf dem er sich zu reduzierter Musik das Herz aus der Brust riss, "Lieder vom Tanzen und Sterben"; das Selbstverständnis lautete, durchaus treffend, "düsterer Mundart-Gospel". Mit "Ramsau am Dachstein nach der Apokalypse" folgte im Herbst 2021 die zweite Solo-Großtat. Bitte vom eigenwilligen Titel nicht irritieren lassen: Plut kling in den zehn Liedern wie ein Tom Waits aus dem südösterreichischen Bergen, der die pfauchende Grummeligkeit durch eine berührende Mischung aus Erschöpfung und Zärtlichkeit ersetzt hat.

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Hin & Weg 2022