Bühne Empfohlen

Medea

von Franz Grillparzer. R: Goerden B: Merlo, Stengl K: Kirchleitner D: Cervik, Hübsch, König, Lorenz

© Astrid Knie

Foto: Astrid Knie


Medea ist die Frau, die laut antiker Legende ihre eigenen Kinder umbrachte. Regisseur Elmar Goerden, gestaltet das psychologische Hick-Hack als überzeitliche Konstante von giftigen Hierarchien mit einer Art Happy End. Aller Mord und auch alles im Rollstuhl sitzen des jüngsten Sohnes war nur Theater gewesen. Während 2018 am Burgtheater eine Überschreibung des antiken Stoffes als True Crime von Simon Stone den Fokus auf die Zeitgenossinnenschaft von Medea legte, gestaltet Goerden das psychologische Hick-Hack als überzeitliche Konstante von giftigen Hierarchien. Das Ensemble bringt den Text konzentriert zu Gehör, prägnante Bilder durchlüften die spannungsreichen Dialoge.

Bitte beachten Sie die derzeit gültigen COVID-Richtlinien.