Pop/Rock / Elektronik Empfohlen

Anna Mabo & Clemens Sainitzer

Gelernt hat die 1996 als Anna Marboe in Wien geborene Künstlerin Theaterregie, und zwar nicht irgendwo, sondern am Max Reinhardt Seminar. Musikerin ist sie auch, in dieser Rolle verzichtet Marboe auf zwei Buchstaben ihres Nachnamens und wird zur Mabo. "Man spricht beides gleich aus", erklärt Ma(r)bo(e) ihr kleines Verwirrspiel. "Im Theater dachte ich: Oh Achtung, Hochkultur! Hier braucht man einen Klarnamen! In der Musik hingegen fand ich, das schaut schöner aus, wenn da nur vier Buchstaben stehen." Lieblichkeit mit hinterfotzigen Zwischentönen trifft in Mabos Liedern auf die Lust am Unkonventionellen und dem Schmähführen. Das im Herbst 2019 erschienene Debüt "Die Oma hat die Susi so geliebt" war noch akustisch gehalten und mehr (spannende) Gedichtvertonung als klassisches Songwriting. Mit dem im Frühjahr 2021 veröffentlichten Zweitwerk "Notre Dame" hatte Anna Mabo plötzlich eine Band an ihrer Seite und die Rockbühne im Blick. Hier nun tritt sie mit dem Cellisten Clemens Sainitzer auf. Er hat sein Instrument in Wien, Berlin und New York studiert. Ausgehend vom Jazz, ist bei ihm zwischen Streicheleinheiten und reinem Geräusch; Improvisation, Funk und Rock vieles möglich. "Alles ist erlaubt und jeder Musikstil darf vorkommen", lautet das Selbstverständnis des Musikers.

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