Lesung / Literatur Empfohlen

Pop Picnic: Barbi Markovic (Lesung), Therese Terror (Musik)

Vor 15 Jahren kam Barbi Marković nach Wien. Heute ist sie eine der spannendsten Erscheinungen der hiesigen Literaturszene. Sie lacht gern. Streng genommen sind viele Sachen, die sie sagt, nicht komisch. Aber mit einem Lachen als Punkt drunter kommen sie ganz anders rüber. So sagt die 1980 in Belgrad geborene Autorin über ihre Ziele als Autorin: „Ich versuche zu überleben.“ Und lacht. In Belgrad studierte sie Germanistik und arbeitete in einem Verlag mit Popliteratur-Schiene. Während eines Gastsemesters in Wien kaufte sie sich Thomas Bernhards „Gehen“. Danach begann sie an einer radikalen Überschreibung des Originaltexts zu arbeiten – wie sie es nennt, „Bernhard falsch ins Serbische zu übersetzen“. Das Resultat war ihr erstes Buch „Ausgehen“. 2016 folgte der Roman „Superheldinnen“. Ihr neues Buch ist das erste, das sie ganz auf Deutsch geschrieben hat, an den Vorgängern mischte ihre Freundin Mascha Dabić als Übersetzerin mit. Ihr jüngster Roman "Die verschissene Zeit" ist ein popkulturelles Spiel und ein Wettlauf gegen die Zeit.

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