Bühne

Ein Volksfeind

von Arthur Miller nach Henrik Ibsen. R: Bösch B: Bannwart K: Herold M: Riedel D: Seilern, Elsenwenger, Rosskopf, Pohl, Franzmeier, Schmelzer, Ebm u.a.

© Philine Hofmanb

Foto: Philine Hofmanb


Fake News, Politik und Wissenschaftsfeindlichkeit: Henrik Ibsens Drama „Ein Volksfeind“ zu modernisieren, wie US-Dramatiker Arthur Miller es 1950 tat, liegt nahe. So nahe, dass einem die Geschichte vom Arzt (Roman Schmelzer), der im lukrativen Thermenwasser eines norwegischen Städtchens giftige Bakterien entdeckt, heute fast schon zu aufg’legt erscheint. Sein Bruder, der Bürgermeister (Günter Franzmeier), zieht alle Register der Verleumdung, um das Bauprojekt nicht zu gefährden. Quasi „Don’t Look Up“. Regisseur David Bösch fügte Boulevard-TV und Handys hinzu, aber noch nicht den Social-Media-Wahn. Sein Abend ist ein einziges Wortgefecht, dem man gebannt folgt, obwohl Gut und Böse arg klar verteilt sind.

  • Termine Wien
  • Theater in der Josefstadt
    Josefstädter Straße 26, 1080 Wien
    • Sa., 4. Feb. 19:30 Uhr
    • So., 5. Feb. 15:00 Uhr
    • Mo., 6. Feb. 18:00 Uhr
    • Di., 7. Feb. 19:30 Uhr
    • Sa., 25. Feb. 19:30 Uhr

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