Bühne Empfohlen

Bent

von Martin Sherman. Wirgehenschonmalvor. R: Köhler B/K: Loibl M: Matschnig D: Götting, Streit, Stöger

© Apollonia Theresa Bitzan

Foto: Apollonia Theresa Bitzan

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Die Geschichte dreier Homosexueller, kurz nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. „Bent“ bedeutet gebeugt, gebrochen, aber auch: schwul. Zwei Männer müssen 1934, am Morgen nach dem Röhm-Putsch, untertauchen, sie werden festgenommen und ins KZ deportiert. Während Rudy noch beim Transport stirbt, bemüht sich Max, keinen rosa Winkel zu bekommen, der ihn als Homosexuellen ausweisen würde, sondern einen gelben Stern. Ein komplexer Theaterabend, der sich an die Darstellung von Gewalt und Liebe wagt und die Verfolgung von Homosexualität über das Dritte Reich hinaus thematisiert.


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