"Endymion Spring" von Matthew Skelton, Bill Sanderson, Ulli und Herbert Günther

Sonja Herzog-Gutsch
FALTER 40/2006

Endymion Spring
Die Macht des geheimen Buches
Matthew Skelton, Bill Sanderson, Ulli und Herbert Günther
Hanser, Carl 2006

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Etwas komplexer geht es Matthew Skelton an, der sein Erstlingswerk "Endymion Spring. Die Macht des geheimen Buches" gleich auf zwei Zeitebenen ansiedelt, die auf geheimnisvolle Weise miteinander verflochten sind. Zunächst im Oxford der Gegenwart, wo sich der zwölfjährige Blake Winters in den muffigen Collegebibliotheken, in denen seine Mutter recherchiert, ziemlich fehl am Platze fühlt. Doch das Schicksal hat ihn nicht umsonst hierhergeführt. Er stösst auf ein ominöses Buch, oder genauer: es erwacht zum Leben – für und durch Blake, der erwählt wurde, einem uralten Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Schon katapultiert uns die Geschichte ins Mainz des Jahres 1452. Gutenbergs stummer Gehilfe ist ein Junge namens Endymion Spring, der ein geheimnisvolles, in Drachenleder gebundenes Buch in die Hände bekommt und nicht mehr davon lassen kann. Was er alles erlebt, um zu verhindern, dass dieses Buch dem obskuren Johann Fust in die Hände fällt, ist eingewebt in eine dichte Geschichte. Und man meint, die Druckerschwärze riechen zu können, wenn Endymion von seinen Abenteuern berichtet.


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