"Sturz in die Nacht" von

Julia Zarbach
FALTER 8/2010

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In "Darkness Visible" (so der Originaltitel in Anspielung auf Miltons Hölle) berichtet der 2006 verstorbene William Styron über seine Zeit in tiefster Depression. Anlass dazu gab ihm der verlogene Umgang der amerikanischen Öffentlichkeit mit etlichen Dichtersuiziden Mitte der 80er-Jahre, die den Suizid und dessen Ursachen leugnete. Deutlich um Aufklärung bemüht und leidlich informativ denkt Styron über Ursachen, Symptome und Heilung dieser häufigsten psychischen Erkrankung nach. Den Freitod als letzten Ausweg beschritt er selbst im Übrigen schon deshalb nicht, weil ihm sein Abschiedsbrief zu geschwollen war.


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