"Die kleine Philosophie der Liebe von A bis Z" von Eva Gesine Baur

Andreas Kremla
FALTER 11/2010

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Unter dem Buchdeckel der Liebe über Ehe und Verführung zu lesen, erstaunt wenig. Mehr Überraschung bereiten Abschnitte wie "Dankbarkeit", "Investment" oder "Vernunft". Macht deren alphabetische Ordnung ein Lexikon aus dem Werk? Philosophen, Mikrobiologen und Psychologen kommen zu Wort. Historische Anekdoten und eigene Beobachtungen der Autorin ergänzen die Basis der Essays. Systematische Betrachtung findet nur teilweise statt. Originelle Gedanken fügen sich nicht zu einem originären Gedankengebäude. Treffender als "Philosophie" wäre ein schon lange vergebener Titel: "Ars amatoria".


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