"Donald Judd" von Nicholas Serota

Martin Droschke
FALTER 4/2005

Donald Judd
Nicholas Serota
DuMont Buchverlag - 2004
30,80

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Soeben ist in Basel eine Retroperspektive des skulpturalen Werks des 1994 verstorbenen amerikanischen Künstlers Donald Judd zu Ende gegangen. Seit Anfang der Sechzigerjahre galt Judd als wichtiger Vertreter der Minimal Art. Er selbst lehnte dieses Etikett ab und bezeichnete sein Werk als "den einfachen Ausdruck komplexen Denkens". Das Markenzeichen Judds sind einfache, geometrische Skulpturen aus industriellen Werkstoffen. Der auch als Kritiker und Theoretiker bekannt gewordene Künstler lebte ab 1977 vor allem in Marfa, Texas, wo er Land und mehrere Gebäude erworben hatte, um abseits des Kunstbetriebes sein Werk auf exemplarische Weise zu installieren. Seine auf einem ehemaligen Militärgelände eröffnete Chinati Foundation entwickelte sich auch zum beliebten Ausflugsziel für Liebhaber minimalister Architektur.


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