"Sarango" von Sigi/ +African Heart Finkel


FALTER 45/2005

Sarango
Sigi/ +African Heart Finkel
BLUE FLAME - 2005
4,10

Anzeige


Eines kann man dem Wahlwiener Sigi Finkel gewiss nicht vorwerfen: musikalisch nicht über den eigenen Tellerrand hinauszuhorchen. Ein Schwerpunkt des weltoffenen Saxofonisten ist die Zusammenarbeit mit afrikanischen Musikern, die ihren Niederschlag unter anderem im austro-afrikanischen Bandprojekt African Heart findet. Dessen vierte Platte ist unter dem Titel "Sarango" gerade ausgeliefert worden. Ganz neu ist das alles nicht, wenn da jazzige Saxofonklänge auf Balafon, Djembe und die Stimme von Lamzo Ba treffen, und das atmosphärische Synthesizergedudel klingt schon ein wenig klischeeverdächtig. Dass die afrikanische Perkussion im Verbund mit dem Bass für einen grundsoliden Groove sorgt, könnte man auch als Klischee abtun, ist aber auf "Sarango" einmal mehr eine lokomotorisch anregende Tatsache.


Anzeige

Diese Rezensionen könnten Sie auch interessieren

  • Down In Albion

    Peter "Pete" Doherty, der berühmteste Rock-'n'-Roll-Junkie seit Kurt Cobain, ist nebenbei auch ein außergewöhnlicher Sänger und Songwriter. Während...
    Rezensiert von Gerhard Stöger in FALTER 45/2005
  • Dienz Zithered

    Christof Dienz war Fagottist in der Staatsoper und acht Jahre lang der Chef der Avantgarde-Volksmusikformation Die Knödel. Nun spielt der bekennende...
    Rezensiert von in FALTER 45/2005
  • Fantasien

    Mozart hat ihn gratis unterrichtet, Haydn hat ihn empfohlen, Schumann wollte sein Schüler werden. Dass man von Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)...
    Rezensiert von Carsten Fastner in FALTER 45/2005
  • PIECE BY PIECE

    Bei Emilie Simon gilt das für die Texte, während sie musikalisch, gesanglich und stimmungsmäßig an eine zurückhaltende Björk auf Polarurlaub...
    Rezensiert von Gerhard Stöger in FALTER 45/2005
Alle CD-Rezensionen | Alle Rezensionen aus FALTER 45/2005

Anzeige

Anzeige