"Villalog" von Villalog


FALTER 3/2004

Anzeige


Sträflich unbeachtet veröffentlichten Marc Muncke und Michael Duscher kürzlich das nach intensiven Live-Performances und dem nicht mehr ganz taufrischen Hit "Detroit" längst fällige Villalog-Album. Die musikalische Formel des Duos hat sich indes in der Zwischenzeit nicht abgenutzt, sondern groovt fernab aller Trends unbeirrt dahin: Die Gitarre des Post-Rock trifft auf dubbige Electronica im Zeichen des Loops. Zusammen ergeben sie einen hypnotischen Sound, der in seiner Wirkung sehr nahe am Krautrock ist, es aber auch nicht an einer gewissen Melodiosität und dem entsprechenden Wiedererkennungswert fehlen lässt.


Anzeige

Diese Rezensionen könnten Sie auch interessieren

  • Forellenquintett u.a.

    Als 1819 Johann Nepomuk Hummel noch als ganz großer Meister der Tonsetzerei galt, musste sich ein gewisser Franz Schubert selbst über den kleinen...
    Rezensiert von in FALTER 3/2004
  • Up 2 Di Time

    Die internationale Erfolgsgeschichte des Dancehall-Reggae zählte zu den bemerkenswertesten Poptrends des letzten Jahres. Alle Welt tanzte zu...
    Rezensiert von in FALTER 3/2004
  • Under Construction Part II

    Nach Produktionen für Bubba Sparxx und Missy Elliott will Beat-Meister Timbaland es jetzt wieder einmal selber wissen und macht deshalb zum dritten...
    Rezensiert von in FALTER 3/2004
  • Lovely Arthur

    Wenn man davon ausgeht, dass das historisch ausdefinierte Idiom des Jazz heutzutage hauptsächlich durch Rekombination und Konfrontation belebt...
    Rezensiert von in FALTER 3/2004
Alle CD-Rezensionen | Alle Rezensionen aus FALTER 3/2004

Anzeige

Anzeige