"Keys to the World" von Richard Ashcroft

Sebastian Fasthuber
FALTER 4/2006

Keys to the World
Richard Ashcroft
EMI 2006

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Wer raunzt da so kehlig durch Nacht und Wind? Es ist nicht Bob Dylan, sondern Ex-Verve-Sänger Richard Ashcroft, immer noch auf der Suche nach dem authentischen, großen Gefühl, bei dem Worte oft nur im Weg stehen. Stattdessen: Ächzen, Krächzen, Jauchzen. In England ist Ashcroft nach wie vor ein Weltstar, im Rest der Welt sorgte sein Solowerk bislang eher für Schulterzucken. Das wird wohl so bleiben: Die ganz großen Melodien wie bei "Bittersweet Symphony" wollen ihm nicht mehr gelingen. Sein stures Beharren auf ein paar Akkorden und leicht variierten Songschemata wiederum ist zwar an sich sympathisch, sorgt auf Dauer aber schon auch für ein wenig Langeweile.


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