"Bellow Poetry" von Maria Kalaniemi


FALTER 8/2006

Bellow Poetry
Maria Kalaniemi
Intuition - 2006
19,40

Anzeige


Über das etwas peinliche Cover muss man - zumal in vogelgrippigen Zeiten wie diesen - hinwegsehen. Denn mit dem Kitsch von acht Kranichen auf pastelligem Hintergrund hat die Musik von Maria Kalaniemis erster Solo-CD wenig zu tun. Zwar schlägt die Grande Dame des finnischen Akkordeons auf "Bellow Poetry" (also in etwa: Brülldichtung) meist sehr lyrische Töne an. Doch kitschig ist anders. Kalaniemis Knopfharmonikapoesie ist einfach durch und durch von Melodien bestimmt, die eine ganz eigene melancholisch-kontemplative Aura entfalten und dann besonders intensiv und intim werden, wenn Kalaniemi mit ihrer sanften Stimme zu den Akkordeontönen zu singen beginnt.


Anzeige

Diese Rezensionen könnten Sie auch interessieren

  • Donuts

    Vor zwei Wochen ist der US-HipHop-Produzent James Yancey im Alter von nur 32 Jahren verstorben. Unter den Namen J Dilla und Jay Dee hatte er...
    Rezensiert von Sebastian Fasthuber in FALTER 8/2006
  • P.i.a.n.o.

    Die Pianistin Clara Frühstück hat schon einen tollen Namen, jetzt will sie ihn aber auch bekannt machen. Die Burgenländerin ist gerade 24 geworden,...
    Rezensiert von Carsten Fastner in FALTER 8/2006
  • 12 Songs

    Johnny Cash und Neil Diamond verbindet nicht nur die späte Produktion durch Rick Rubin (er zeichnet für dieses Comebackalbum verantwortlich),...
    Rezensiert von in FALTER 8/2006
  • Die Betrachtung des Sterns

    Die Pianistin Clara Frühstück hat schon einen tollen Namen, jetzt will sie ihn aber auch bekannt machen. Die Burgenländerin ist gerade 24 geworden,...
    Rezensiert von Carsten Fastner in FALTER 8/2006
  • The Complet Uppsala Concert

    Im Spätsommer 1961 unternahm Eric Dolphy eine Europatournee, die am 4. September auch ins schwedische Uppsala führte. Der Auftritt von rund eineinhalb...
    Rezensiert von Klaus Nüchtern in FALTER 8/2006
Alle CD-Rezensionen | Alle Rezensionen aus FALTER 8/2006

Anzeige


Anzeige