"XII Sinfonie a Quattro" von Antonio Caldara

Carsten Fastner
FALTER 16/2006

XII Sinfonie a Quattro
Antonio Caldara
Arcana/Extraplatte 2006

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Sinfonien waren nicht immer die großen Hämmer wie bei Beethoven (siehe S. 61). Der Wiener Vizekapellmeister Karls VI., Antonio Caldara (1670-1736), etwa bezeichnete so die instrumentalen Einleitungen zu seinen Oratorien: eher schlichte, knapp formulierte, höchstens fünfminütige Stücke, die aber zu seinen Lebzeiten erstaunlich oft für wert befunden wurden, auch eigens aufgeführt zu werden. Das Ensemble Ars Antiqua Austria um Geiger Gunar Letzbor sieht das genauso und gibt mit seiner Einspielung der "XII sinfonie a quattro" (und einem sehr guten Begleittext) einen interessanten Einblick in den wenig bekannten Instrumentalbereich dieser so sehr aufs Musiktheater konzentrierten Zeit.


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