"Canvas" von Robert Glasper

Klaus Taschwer
FALTER 27/2006

Canvas
Robert Glasper
Blue Note/EMI 2006

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Mit seinen Dreadlocks und dem kessen Augenbrauenpiercing könnte Robert Clasper ohne weiteres auch als HipHopper durchgehen. Tatsächlich hat der 26-Jährige auch schon im Umfeld von A Tribe Called Quest oder beim Rapper Bilal die Keyboards bedient. Unter eigenem Namen betreibt Glasper hingegen ein klassisches Jazztrio, mit dem die pianistische Zukunftshoffnung seine zweite Platte einspielte. Dass "Canvas" beim Renommierlabel Blue Note erschien, hat gute Gründe: Glaspers Klavierspiel ist hochmelodisch, wunderbar beweglich und mit allen harmonischen und rhythmischen Wassern gewaschen. Mainstream im besten Sinne des Wortes.


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