"Railroad Tracks" von Clara Luzia

Gerhard Stöger
FALTER 27/2006

Railroad Tracks
Clara Luzia
Asinella/Hoanzl 2006

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Begleitet von einer fixen dreiköpfigen Band und zusätzlich unterstützt von einer Reihe an Gastmusikerinnen und-musikern errichtet die Wiener Singer/Songwriterin Clara Luzia in den 14 Songs ihres bemerkenswerten Debüts eine ruhig-stimmungsvolle Welt aus Indie-und Heimwerkerinnenpop. Gesanglich dient die isländische Popavantgardistin Björk ebenso als Orientierungshilfe wie die amerikanische Indietragödin Cat Power, wobei Luzia nie kopiert, sondern zwischen diesen ungleichen Polen vielmehr eine überzeugende eigene Stimme findet. Einzelne Arrangements sind etwas bieder, angesichts gleich mehrerer Glanzlichter und eines überzeugenden Gesamteindrucks stört das aber kaum. Musik für Menschen, die reinen Herzens und trotzdem nicht naiv sind.


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