"Zwischen Himmel und Erde" von Klee

Sebastian Fasthuber
FALTER 31/2006

Zwischen Himmel und Erde
Klee
Ministry Of Sound/edel 2006

Anzeige


Nach dem schon sehr gelungenen "Jelängerjelieber" (2004) schafft die Kölner Band um Sängerin Suzie Kerstgens mit ihrem dritten Album den Sprung zur vielleicht charmantesten Erscheinung Pop-Deutschlands. Wobei das "deutsch" sich hier vor allem auf die Texte bezieht; in ihren gefühlvollen Songs folgten Klee immer schon eher englischen Vorbildern wie New Order, The Smiths oder Saint Etienne. So direkt zum Herzen des Hörers haben sie aber noch nie gesprochen wie in den gleichermaßen Lebenslust und Melancholie ausstrahlenden Stücken "Die Stadt", "Liebe mich Leben" und "Für immer". So unpeinliche Pophymnen gibt es auf Deutsch höchst selten.


Anzeige

Diese Rezensionen könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige