"Personality" von The Sleepy Jackson

Sebastian Fasthuber
FALTER 33/2006

Personality
The Sleepy Jackson
EMI 2006

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Neulich kam beim Plattenregalsortieren die Frage auf, was aus der wundersamen australischen Band Sleepy Jackson wurde, die vor drei Jahren mit "Lovers" eine Jahrhundertnummer in die Welt schmalzte. Und siehe da, es gibt sie noch. Sänger Luke Steele regiert inzwischen als Alleinherrscher über ein Heer von Mietmusikern, dem er das Weben eines bittersüßen Klangteppichs aus der Wolle von Roy Orbison, den Beach Boys und Roxy Music anschaffte. Darüber lässt es sich herrlich schmachten. Pathos? Wird hier groß-geschrieben. Kitsch? Aber sicher, am liebsten maßlos. Nur einen neuen Superhit sucht man diesmal vergeblich.


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