"Artist in Residence" von Jason Moran

Klaus Nüchtern
FALTER 39/2006

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Jason Moran, Jahrgang 1975, gehört sicher zu den interessanteren Exponenten des jungen Jazz - eine echte Pianopranke zwischen wuchtiger Akkordik einer raumgreifenden, flinken Rechten. Das jüngste, ziemlich heterogene, von Hottehü-Cowboy-Tunes über "Lift Ev'ry Voice and Sing" bis hin zu Carl Maria von Weber reichende Album repräsentiert die pianistischen Fähigkeiten Morans aber nur bedingt. Hier herrscht nämlich leider das Konzept: Schreibgeräusche oder Samples mit der Stimme der Künstlerin Adrian Piper unterlegen Stücke, die fast lustlos auf der Stelle treten, um dann aus undurchschaubaren Gründen plötzlich doch loszulegen. Hier hat sich jemand was gedacht - vielleicht ein bissl zu viel.


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