"The Great Unwanted" von Lucky Soul

Sebastian Fasthuber
FALTER 29/2007

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Das Schöne an Pop ist, er muss nicht erwachsen werden, er darf für immer halbstark bleiben. In diesem Sinne schließen fast fünfzig Jahre nach Phil Spectors Girlgroup-Pop heute Gruppen wie The Pipettes wieder an Teenagerdramen vom Schlage eines "Be My Baby" an. Auch das Londoner Sextett Lucky Soul ist im Herzen 16 geblieben und kredenzt auf seinem Debüt "The Great Unwanted" filigran bis bombastisch arrangierte Songs zwischen The Ronettes und Saint Etienne, California-Feeling und Northern Soul. Stücke wie "One Kiss Don't Make a Summer" oder "Lips Are Unhappy" werden ihren Titeln vollauf gerecht.


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