"Working Nights" von Trus'me

Sebastian Fasthuber
FALTER 11/2008

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Rhythmus in möglichst verdichteter Form ist das Ding von Trus'me. Das englische Weißbrot David James Wolstencroft legt ein Album voll lässiger De- und Rekonstruktionen von Funk, Afrobeat und House samt tribalem Getrommel und Samples von Soulgöttern vor. Wunderbar etwa, wie er im zwölfminutigen "W.A.R" aus Schnippseln von Marvin-Gaye-Songs eine Neodiscosuite bastelt. Puristen werden, wie schon im Fall des Deutschen Henrik Schwarz, bekritteln, hier würden bloß afroamerikanische Künstler kopiert. Trus'me klingt jedoch derart beseelt, dass der Verdacht an ihm abprallt.Ž


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