"Head in" von Kent Langthaler Seven

Klaus Nüchtern
FALTER 41/2009

Head in
Kent Langthaler Seven
ATS Records/Hoanzl 2009

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Der aus Innsbruck stammende Pianist Oliver Kent und der aus Linz gebürtige Bassist Uli Langthaler klinken sich mit ihrem Septett in die Tradition eines sozusagen soften (Hard)bop ein, der – man denke etwa an Tad Dameron und dessen Schüler Benny Golson – eher auf fließende Melos und einen warmen Ensembleklang setzt als auf kantige Rasanz. Joe Zawinuls fürs Cannonball Adderley Quintet geschriebenes "Hippodelphia" (hier als "Hippadelphia" geführt), bei dem Kent sich auch pianistisch vor Zawinul verbeugt, und Billy Strayhorns unfehlbar berührendes "Bood Count" werden auch noch mitgenommen – kein kühner Wurf, aber ein eingängiges, vom Baritonsaxofonisten Thomas Kugi geschmackssicher arrangiertes Album.


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