"Phrazes for the Young" von Julian Casablancas

Gerhard Stöger
FALTER 45/2009

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Der spritzigste Typ war Julian Casa­blancas noch nie, daher verwundert es kaum, dass er erst als viertes Mitglied der New Yorker Retrorock-Propheten The Strokes eine Soloplatte veröffentlicht. Die Stimmung des Albums entspricht durchaus seinem Ruf: Casablancas, der hier nicht nur singt, sondern auch den Großteil der Musik eingespielt hat, präsentiert eine extra-verschlurfte Version des angry young man. In acht jeweils rund fünfminütigen Songs schließt er große Popgesten mit billigen Synthie- und knatternden Drumcomputerklängen kurz und packt immer auch ein Alzerl Alternative Rock dazu. Seltsam, aber gut!


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