"A Fortnight in France" von Patricia Barber


FALTER 37/2004

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Sie ist immer noch nicht so bekannt wie ihre Kolleginnen Norah Jones, Cassandra Wilson oder Diane Krall. Was gewiss auch daran liegt, dass Patricia Barber die intellektuelleste unter den Jazzsängerinnen ist. Im Frühjahr tourte sie mit ihrem exzellent eingespielten Begleittrio für zwei Wochen durch Frankreich und veröffentlichte nun die besten Nummern - erstmals exklusiv beim von Jones und Wilson mitsanierten Traditionslabel Blue Note. Es ist eine abwechslungsreiche Mischung aus Eigenkompositionen und Covers geworden; die Band swingt formidabel, und Barber besticht einmal mehr mit ihren pianistischen Fähigkeiten und ihrem unterkühlten, glasklaren Timbre. Doch irgendwie will der Funke im Vergleich zu ihrer ersten Live-CD "Companion" nicht so recht überspringen. Zündend allerdings: Barbers Version von "Norwegian Wood".


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