"Grace" von Jeff Buckley


FALTER 38/2004

Grace
Jeff Buckley
Columbia/Sony BMG - 2004
0,00

Anzeige


Zehn Jahre nach seiner Erstveröffentlichung gilt das Studiodebüt von Tim Buckleys Sohn Jeff längst als Meilenstein der Neunziger. Es präsentiert einen vor Emotionalität schier zerrissenen jungen Mann, der als Songwriter mit Neigung zum intensitätsgeladenen und von atemberaubendem vokalem Ausdruck geprägten Lied nicht gänzlich verleugnet, dass in seiner Brust auch noch das Herz eines wilden Rockers schlägt. Dass es sein einziges zu Lebzeiten fertig gestelltes Album blieb - während sein Vater ebenfalls jung an einer Überdosis starb, ist Jeff Buckley 1997 ertrunken -, trägt noch zur Mythenbildung bei. Die aufwendig gestaltete "Legacy Edition" des Albums peppt "Grace" jetzt noch durch eine DVD sowie eine Bonus-CD mit raren und unveröffentlichten Songs auf.


Anzeige

Diese Rezensionen könnten Sie auch interessieren

  • aufabwegen

    Christian Wirlitsch singt so, als wäre er eine dieser US-Stimmen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland hängen geblieben sind und aus...
    Rezensiert von in FALTER 38/2004
  • On My Way

    Am Cover seines Debüts "Sha Sha" war Ben Kweller vor zwei Jahren beim Zähneputzen zu sehen. Für den Nachfolger posiert der junge Songwriter aus...
    Rezensiert von in FALTER 38/2004
  • The Out of Towners

    Nachdem sich Keith Jarrett um den Jahrtausendwechsel neu erfunden und zwei atemberaubende Livealben ("Inside Out", "Always Let Me Go") mit eigenen...
    Rezensiert von in FALTER 38/2004
  • Cabin in the Sky

    1978 von experimentierfreudigen Musikstudenten in San Francisco gegründet, erspielten sich Tuxedomoon Kultstatus, indem sie Punk, Jazz, Elektronik,...
    Rezensiert von in FALTER 38/2004
Alle CD-Rezensionen | Alle Rezensionen aus FALTER 38/2004

Anzeige


Anzeige