"Forst" von Mimi Secue


FALTER 40/2004

Forst
Mimi Secue
Karate Joe/Trost 2004

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Nur keine Hektik. Dieses burgenländische, nun in Wien ansässige Kollektiv spielt seinen stillen Post-Kraut-Rock so langsam, als könnte der jeden Moment in einem endlos gehaltenen Ton ganz zum Stillstand kommen. Erwischen einen Mimi Secue damit im falschen Moment, ist Gähnen nicht ausgeschlossen. Nur selten blitzen Passagen von deutlich spürbarer Intensität auf, die "Forst" momentweise aus seiner - zugegebenermaßen angenehmen - stoischen Ruhe reißen. Musik, die am liebsten bei Sonnenaufgang, wenn die von der Nacht überreizten Nerven auf kleinste Erregungen reagieren, gehört werden will.


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