"Sabou" von Mory Kanté


FALTER 46/2004

Anzeige


Sein "Yeke Yeke" war Afrikas größter Hit der Achtzigerjahre und leitete die Elektrifizierung der westafrikanischen Popmusik ein. Nun hat der aus Guinea stammende Mory Kanté einen Teil seiner Instrumente wieder ausgesteckt, nahm stattdessen die traditionelle Kora, eine aus Kürbis gefertigte Harfe, zur Hand und spielte mit "Sabou" ein ziemlich akustisches und sehr melodiöses Album ein. Begleitet wird der Sänger mit der schneidenden Tenorstimme von einem Frauenchor und allerhand Perkussionsinstrumenten, die für einen komplex gewebten Rhythmusteppich sorgen - auf dem es sich gleichwohl gut tanzen lässt.


Anzeige

Diese Rezensionen könnten Sie auch interessieren

  • The Lighthouse

    Als einstige Sängerin und Gitarristin der Post-Punk-Avantgardistinnen The Raincoats genießt Ana da Silva Legendenbonus auf Lebenszeit. 25 Jahre...
    Rezensiert von in FALTER 46/2004
  • Aha Shake Heartbreak

    Eintagsfliegenalarm abgeblasen: Das in der letzten Saison als retroselige Südstaatenentsprechung zu den New Yorker Rockbuben The Strokes verkaufte...
    Rezensiert von in FALTER 46/2004
  • Together We're Heavy

    Die immer noch in sektengleiche Gewänder gehüllte Wall-of-Sound-Formation löst die Problematik um das berühmt-berüchtigte zweite Album ganz einfach:...
    Rezensiert von in FALTER 46/2004
  • Comic Sense

    Einmal im Jahr vergibt die Erste Bank einen größeren Auftrag (dreißig Minuten für Ensemble) an einen Komponisten in Österreich. Die Uraufführungen...
    Rezensiert von in FALTER 46/2004
Alle CD-Rezensionen | Alle Rezensionen aus FALTER 46/2004

Anzeige

Anzeige