"The Woods" von Sleater-Kinney


FALTER 24/2005

The Woods
Sleater-Kinney
Sub Pop/Trost 2005

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Heftige Gitarrenwände verdeutlichen gleich zu Beginn, dass diesmal alles ein wenig anders ist beim US-Trio Sleater-Kinney. Die Königinnen des aufwühlend-leidenschaftlichen Punkpopohrwurms machen auf ihrem siebten Album streckenweise sehr konsequent Schluss mit freundlich und unterfüttern ihren großartigen Gitarrenrock mit einer von ihnen so noch nicht gehörten Schwere; am augenfälligsten etwa in der ausladenden Improvisations- und Feedbackorgie "Let's Call It Love". Da die alten Tugenden dadurch nicht gleich verschüttet werden und Corin Tucker mit ihrer Ausnahmestimme nach wie vor Stahlbetonherzen knacken kann, ist "The Woods" letztlich aber weniger die gewöhnungsbedürftigste als vielmehr die bislang vielschichtigste Sleater-Kinney-Platte.


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