Noch einmal mit Gefühl

"The Grind Date" von De La Soul

Sebastian Fasthuber
FALTER 36/2005

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Zu den wenigen Überlebenden dieser alten Tage zählen die gemütlichen Schwergewichte von De La Soul, die demnächst zur Konzertparty in die Arena bitten. In den Achtzigern waren sie mit gewitzten, selbstironischen Stücken wie "Me, Myself and I" eine Zeit lang MTV-Stars. Trotz später sinkender Verkaufszahlen beugten sie sich der Dominanz des Gangsta-Rap nicht und veröffentlichten weiterhin zeitlos gute Platten.

Erst vor einigen Monaten erschien die jüngste, "The Grind Date", die vielleicht nicht ganz zufällig so klingt, als sei sie von Kanye Wests Sample-Sound beeinflusst. Nach einer langen Dürreperiode scheint sich HipHop langsam wieder aus sich selbst zu erneuern.


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