"Von Scheibbs bis Nebraska" von Georg Danzer

Wolfgang Kralicek
FALTER 38/2005

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"Von Scheibbs bis nach Nebraska, des is a brada Weg." Georg Danzer ist noch weiter gegangen: Das 31. Studioalbum des Wiener Liedermachers wurde in Los Angeles eingespielt. Es klingt zwar trotzdem nach Austropop (Produzent Bernhard Penzias ist von den Wurzeln her eh Wiener), aber deutlich flockiger als das vergrübelte letzte Album des Meisters, der sich diesmal bestens gelaunt präsentiert. Er erzählt von bizarren Sexunfällen ("Piercing in Gmunden") oder von heimwehkranken Kellnern auf Mallorca ("Gnua von dera Hitz"), er singt ein Loblied auf seinen Manager Blacky Schwarz ("Fragt's mein' Mänätscha") oder lässt sein Herz den Refrain singen ("Dumdumdurumdum"). Das Beste kommt zum Schluss: Im Bonus-Track erinnert sich Danzer, nur von der akustischen Gitarre begleitet, an seine Kindheit am Gaudenzdorfer Gürtel. Welcome home, Schurl.


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