Filmkritik

The Circle

© Constantin


In allernächster Zukunft. Emma Watson arbeitet für einen Datenkraken à la Google, dessen CEO (Hanks) sie zum freundlichen Gesicht des Konzerns aufbaut. Allzu spät erkennt die junge Frau, dass sie dafür jegliche Privatheit opfern muss. Blasse Charaktere in oberflächlichem Thriller, die Romanvorlage von Dave Eggers ist spannender und vor allem gewitzter.

Regie:
Regie:
James Ponsoldt
Darsteller:
Darsteller:
Emma Watson, Tom Hanks, John Boyega, Karen Gillan, Ellar Coltrane, Patton Oswalt, Glenne Headly, Bill Paxton
Land:
Land:
USA
Jahr:
Jahr:
2017
Dauer:
Dauer:
110 min
Kinostart:
Kinostart:
7. September 2017

Leben als Livestream: "The Circle"

MO | 06.09.2017

In allernächster Zukunft. Mae Holland (Emma Watson) bekommt in Silicon Valley einen Job bei "The Circle", einem Technikkonzern à la Google-Facebook-Apple, dessen kultisch verehrter Boss (Tom Hanks) ihr die ganz große Karrierechance bietet: Winzige neue Kameras sollen ihr Leben zu einem Livestream machen, rund um die Uhr, für Millionen von Followern weltweit! In der Romanvorlage von Dave Eggers liest sich die Geschichte dieser totalen Entprivatisierung recht spannend. Umso frustrierender, dass James Ponsoldts Film, an dessen Skript auch der Autor mitarbeitete, zur naiven Dystopie voll farblos-funktionaler Charaktere und fader Plotpoints geraten ist. Hier gebricht's an allem, außer der Kohle der Coproduzenten aus Abu Dhabi.

Ab Fr in den Kinos (OF im Artis und Haydn)

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