Empfohlen Filmkritik

Die Einsiedler

© Zischlermann


In seinem rigide gestalteten Regiedebüt erzählt der Südtiroler Trocker die Geschichte des Bauernsohns Albert, der sich zwischen dem rauen Leben auf dem abgelegenen elterlichen Bergbauernhof oder einem Leben im Tal entscheiden muss. Stark gespielt, toll fotografiert. Haneke am Berg. (Michael Omasta)

Regie:
Regie:
Ronny Trocker
Darsteller:
Darsteller:
Andreas Lust, Ingrid Burkhard, Orsi Tóth, Hannes Perkmann, Peter Mitterrutzner, Hans Peter Hallwachs
Land:
Land:
D/I/Ö
Jahr:
Jahr:
2016
Dauer:
Dauer:
108 min
Kinostart:
Kinostart:
19. Januar 2018
Sonstiges:
Sonstiges:
Von der FALTER-Kinoredaktion empfohlen

Haneke am Berg: "Die Einsiedler"

MO | 24.01.2018

In seinem Spielfilmdebüt erzählt der Südtiroler Regisseur Ronny Trocker die Geschichte des Bauernsohns Albert, der sich zwischen dem Leben auf dem elterlichen Bergbauernhof oder einem Leben im Tal entscheiden muss. Liebe, eine glückliche Zukunft gar, scheint es weder da noch dort für ihn zu geben. Als der Vater bei einem Unfall ums Leben kommt, vergräbt die Mutter seine Leiche heimlich vorm Haus. "Die Einsiedler" ist ein harter, bildmächtiger Film (Kamera: Klemens Hufnagl), der nicht viel Worte macht. Er schildert eine archaische Welt, die im Verschwinden begriffen ist, wie das Großbürgertum in den rezenteren Werken von Michael Haneke. In den Hauptrollen überzeugen Ingrid Burkhard und Andreas Lust.

Ab Fr in den Kinos (Publikumsgespräch mit Ingrid Burkhard am So 13.00, im Village Cinema)

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