Empfohlen Filmkritik

Baby Driver

© Sony


Das mit dem Fluchtwagenfahrer gabs schon öfter (etwa "Drive", 2011), Facetten bietet das Thema aber noch genug. Diesmal hat der Fahrer zumindest einen halben Namen: Nach seinem jugendlichen Aussehen ruft man ihn "Baby", und nach seinem kommenden, letzten Job will er ein neues Leben beginnen. Ein typischer Sommerblockbuster.

Regie:
Regie:
Edgar Wright
Darsteller:
Darsteller:
Ansel Elgort, Jon Hamm, Jamie Foxx, Lily James, Kevin Spacey
Land:
Land:
GB
Jahr:
Jahr:
2017
Dauer:
Dauer:
113 min
Kinostart:
Kinostart:
28. Juli 2017
Sonstiges:
Sonstiges:
Von der FALTER-Kinoredaktion empfohlen

Knopf im Ohr, Fuß am Gas: "Baby Driver"

DR | 26.07.2017

Titelheld von "Baby Driver" ist ein lieber, junger Bankraubfluchtwagenfahrer (Ansel Elgort). Er hat Babyspeck, heißt auch so (Baby, nicht Bacon) und hört immer und überall Kopfhörermusik. Zur Tinnitus-und Traumatherapie, nicht aus Coolness. Cool - und kauzig wie er -sind die Gangster, (für) die er fährt. Ob Fahrt oder Tanz -die Pirouette ist Basismuster aller Bewegung, auf einem Teppich aus Rock-und Soulsongs: Carla Thomas, Queen, Commodores, The Damned, Jon Spencer ...

Bewirken bei Scorsese oder in "Guardians of the Galaxy" Songs einen Sog Richtung Irrsinn bzw. Indifferenz, so entfesselt der Brite Edgar Wright ein Montagestakkato, das dem Beat bis ins Detail folgt. Diese Formenfreude könnte die Musik zur Seins-und Denkweise erheben; sie bleibt nur virtuos -das aber wirklich. Und auch wenn der Krimiromanze der Gegenrhythmus fehlt, den Wrights Sozialsatiren mit Simon Pegg ("Shaun of the Dead","Hot Fuzz","World's End") hatten, so setzen Lily James, Kevin Spacey, Jamie Foxx und Jon Hamm doch Akzente. Heraus kommt ein Action-Musical ohne Gediegenheits-Lala oder Superkräfte-Lulu, das - fährt.

Ab Fr in den Kinos (OF im Haydn)

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