Filmkritik

Baumschlager

© Dor Film / Foto: Vered Adir


Im Jahr 2013 wird die Mission der österreichischen Soldaten auf den Golanhöhen beendet. Die Satire "Baumschlager" (Regie: Sicheritz, Buch: Maayan Oz) erklärt warum. Hauptmann Werner Baumschlager bringt mit seinen Liebeleien mit einer israelischen Soldatin und einer Libanesin nicht nur seine Ehefrau in Rage, sondern das gesamte Friedensprojekt ins Wanken.

Regie:
Regie:
Harald Sicheritz
Darsteller:
Darsteller:
Thomas Stipsits, Gerti Drassl, Meyrav Feldman, Anatole Taubman, Moran Rosenblatt, Sólveig Arnarsdóttir
Land:
Land:
Ö/IL
Jahr:
Jahr:
2017
Dauer:
Dauer:
102 min
Kinostart:
Kinostart:
22. September 2017

Eine misslungene Satire: "Baumschlager"

Stefanie Panzenböck | 20.09.2017

Die Idee ist originell. Im Jahr 2013 wird die Mission der österreichischen Soldaten auf den Golanhöhen beendet. Die Satire "Baumschlager" (Regie: Harald Sicheritz, Drehbuch: Maayan Oz) erklärt, warum. Hauptmann Werner Baumschlager (Thomas Stipsits) bringt mit seinen Liebeleien mit einer israelischen Soldatin (M. Feldman) und einer Libanesin (M. Rosenblatt) nicht nur seine Ehefrau in Rage, sondern das gesamte Friedensprojekt ins Wanken. Doch Stipsits schafft es nicht, die Widersprüche seiner Rolle - Gigolo versus Tollpatsch -auszuspielen, die Freude der Kriegsparteien über den erneuten Gewaltausbruch wird einmal zu oft aufs Aug gedrückt. Allein Gerti Drassl überzeugt als rachsüchtige Ehefrau. Einem fürchterlichen Konflikt mit Humor zu begegnen, ist eine großartige Sache, aber gelungen ist der Film deshalb noch lange nicht.

Ab Fr in den Kinos (OmU im Votiv)

Anzeige

Für diesen Film gibt es derzeit leider keine Termine

Anzeige

Diese Filme könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige


×