Filmkritik

Jumanji - Willkommen im Dschungel

Jumanji: Welcome to the Jungle

© Sony


"Jumanji" siedelt sich irgendwo im Niemandsland zwischen Remake und Sequel des Fantasy-Films von 1995 an. In diesem verwandelt nun nicht ein Brettspiel Suburbia in einen Dschungel, sondern eine Spielkonsole saugt vier Highschoolkids in denselben. In fremden Körpern sprinten sie von einem Level ins nächste, müssen dabei allerlei Getier entkommen und sich schließlich dem Endboss stellen. Zwischen Body-swap-Komik und üblicher Teamwork-Rhetorik werden dennoch nicht nur bekannte Pfade ausgetreten, sondern z.B. mehrfach auch Leben gelassen. (David Auer)

Regie:
Regie:
Jake Kasdan
Darsteller:
Darsteller:
Dwayne Johnson, Jack Black, Kevin Hart, Karen Gillan, Nick Jonas, Bobby Cannavale, Madison Iseman
Land:
Land:
USA
Jahr:
Jahr:
2017
Dauer:
Dauer:
119 min
Kinostart:
Kinostart:
8. Dezember 2017

Maue Body-swap-Komik im Urwald: ''Jumanji"

David Auer | 20.12.2017

Originalität kann man "Jumanji: Willkommen im Dschungel" ja nicht unbedingt vorwerfen, dafür ist das Referenzdickicht zu undurchdringlich. Das ist nicht weiter schlimm, zumal der Film den moralinsauren Ethno-und Naturkitsch bzw. autoritätsverliebten Papa-Pathos zweier seiner Vorbilder -Camerons "Avatar", das Sci-Fi-Vehikel "After Earth" - vermissen lässt.

Ebenso wie Anknüpfungspunkte ans Original von 1995. Eher siedelt er sich irgendwo im Niemandsland zwischen Remake und Sequel an. In diesem verwandelt nun nicht ein Brettspiel Suburbia in einen Dschungel, sondern eine Spielkonsole saugt vier Highschoolkids in denselben. In fremden Körpern sprinten sie von einem Level ins nächste, müssen dabei allerlei Getier entkommen und sich schließlich dem Endboss stellen. Zwischen Body-swap-Komik und üblicher Teamwork-Rhetorik werden dennoch nicht nur bekannte Pfade ausgetreten, sondern z.B. mehrfach auch Leben gelassen. Dwayne Johnson mimt sowohl "The Rock" als auch den scheuen Nerd; Jack Black das It-Girl, das pinkeln mit Penis lernt. Das klingt kurios, ist aber witzig inszeniert und, ja doch, schon originell.

Ab Fr im Kino (OF-3D im Artis und Village)

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