Filmkritik

Die letzte Party deines Lebens

© Thimfilm / Gebhardt Productions/Petro Domenigg


Auf einer Ferieninsel in Kroatien spielt's "Zehn kleine Maturant*innen". Halb lustiges, halb spannendes "Slasher-Movie ohne Spin" (David Auer).

Regie:
Regie:
Dominik Hartl
Darsteller:
Darsteller:
Elisabeth Wabitsch, Michael Glantschnig, Marlon Boess, Edita Malovcic, Michael Ostrowski
Land:
Land:
Ö
Jahr:
Jahr:
2018
Dauer:
Dauer:
92 min
Kinostart:
Kinostart:
22. März 2018

Ohne Spin und Sinn: "Die letzte Party deines Lebens"

DA | 21.03.2018

Nach "Scream" ein Slasher-Movie ohne Spin zu drehen ist komisch. Zumal wenn Subgenre-üblich Early Adopter mit fitten Bodies Zielgruppe und Abmurksmaterial zugleich sind. Ihr Nabelschauzwang verträgt sich aufs Beste mit dem der Filme, die auf junge Medienaffine und ihren Konsumalltag zugeschnitten sind. Auch im Ösi-Horror "Die letzte Party deines Lebens" sehen sich die hauptsächlich Adressierten selber der Reihe nach beim Sterben zu. Viel des allseits bekannten Racheplots wird über Smartphone-Screens und Social Apps vermittelt.

Am furchterregendsten ist dabei noch das Setting: eine kroatische Halbinsel, auf die Jahr für Jahr tausendfach Gym-Absolventen pilgern, um sich das jüngst Erlernte frischfröhlich mit billigen Beats untermalt aus dem Hirn zu saufen. Gleich der letzten fuseldurchtränkten Nacht und Snapchat-Nachricht ist Regisseur Dominik Hartls dritter Langfilm, der streckenweise wie Werbung für einen bestimmten Maturareiseveranstalter nicht bloß wirkt, schnell vergessen. Was bleibt, ist Michael Ostrowski als zappeliger Hype Man und ein Sinn für sexualisierte Alltagsgewalt als Männerdomäne. Auch da war Wes Craven schon weiter. RIP.

Ab Fr in den Kinos

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