Filmkritik

Arthur & Claire

© Tivoli Film - Wolfgang Amslgruber


Begegnung zweier Lebensmüder: Arthur, ein älterer Wiener, der entschlossen ist, dem Ende seiner Krankheit zuvorzukommen, und Claire, eine junge Holländerin, die ihre Tochter verloren hat, treffen in einem Amsterdamer Hotel aufeinander. Aus der zufälligen Begegnung flackert im Moment des größten Unglücks ein wenig Hoffnung auf. Tragikomödie für zwei Personen, fürs Kino adaptiert von Regisseur Alexandre und Hauptdarsteller Hader.

Regie:
Regie:
Miguel Alexandre
Darsteller:
Darsteller:
Josef Hader, Hannah Hoekstra, Rainer Bock, Jeremy Miliker, Franziska Weisz, Guy Clemens, Pepijn Schoneveld
Land:
Land:
D/NL/Ö
Jahr:
Jahr:
2018
Dauer:
Dauer:
100 min
Kinostart:
Kinostart:
16. Februar 2018

Amsterdamned: "Arthur &Claire"

Michael Omasta | 14.02.2018

Arthur ist todkrank und will am nächsten in einer Klinik sein Leben beenden lassen; Claire hat vor einem Jahr ihre Tochter verloren und sich eine Überdosis Schlaftabletten verordnet. Die beiden Lebensmüden geraten in einem Hotel aneiander und schlagen sich gemeinsam durch das nächtliche Amsterdam. "Arthur & Claire", vom deutschen TV-Routinier Miguel Alexandre in Szene gesetzt, ist eine Tragikomödie mit leicht märchenhaftem Einschlag. Das Drehbuch verfasste Josef Hader, er selbst und Hannah Hoekstra spielen die Hauptrollen. Dass sie ihre Henkersmahlzeit schließlich beim Chinesen einnehmen, passt gut zu den philsophisch grundierten Dialogen, denn allzu gern nur lauern tiefe Lebensweisheiten hinter den Kalauern: "Sterben ist das Letzte, was man machen kann im Leben ..." Feine Sache, bitte noch einen Glückskeks drauf!

Ab Fr in den Kinos

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