Empfohlen Filmkritik

Wind River

Foto: Thimfilm


Jäger Cory und FBI-Frischling Jane ermitteln im Fall einer vergewaltigten und auf der Flucht durch das Indianer-Reservat erfrorenen Teenagerin. "Wind River", das Regiedebüt des Schauspielers Taylor Sheridan, ist solide gemachtes Genrekino, das freilich ständig hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt: vom Frauenbild, vom Einsatz der Musik (Nick Cave!) und nicht zuletzt auch dramaturgisch (wer die Bösen sind, ist schon klar, als zum ersten Mal die Rede auf sie kommt). Schön ist das Wiedersehen mit Graham Greene, der ein paar gute Sager hat, spektakulär schön der Winter in Wyoming, den Ben Richardsons formidable Kameraarbeit von seiner unwirtlichsten Seite zeigt. (Michael Omasta)

Regie:
Regie:
Taylor Sheridan
Darsteller:
Darsteller:
Jeremy Renner, Elizabeth Olsen, Graham Greene, Kelsey Asbille, Gil Birmingham, Julia Jones, Martin Sensmeier
Land/Jahr:
Land/Jahr:
USA 2017
Dauer:
Dauer:
107 min

Spur in den Bergen: "Wind River"

SZ | 07.02.2018

Jäger Cory und FBI-Frischling Jane ermitteln im Fall einer vergewaltigten und auf der Flucht durch das Indianer-Reservat erfrorenen Teenagerin. Cory trägt seinen Schmerz (er hat seine Tochter verloren), Jane trägt quasi Stöckelschuh (sie kommt aus Florida). "Wind River", das Regiedebüt des Darstellers und Drehbuchautors Taylor Sheridan, ist solide gemachtes Genrekino, das ständig hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt: vom Frauenbild, vom Einsatz der Musik (Nick Cave, immerhin!), nicht zuletzt auch dramaturgisch, denn wer die Bösen sind, ist klar, als zum ersten Mal die Rede auf sie kommt. Die Hauptrollen spielen Jeremy Renner, Elizabeth Olsen und der Winter in Wyoming, der sich hier von seiner unwirtlichsten Seite zeigt. SZ

Ab Fr in den Kinos (OF im Haydn)

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