Filmkritik

Zauberer

Foto: Superfilm


"Zauberer" ist ein Potpourri von düsteren Handlungen und abgründigen sexuellen Wünschen. Die Rolle der Titelfigur komme, so Filmer Sebastian Brauneis, dabei dem Publikum zu, das sich einen Reim auf diesen wild zusammengezimmerten Episodenfilm machen möge (Drehbuch: Clemens J. Setz, Brauneis, Nicholas Ofczarek). Das Ergebnis ist mehr ein Schlag vor den Kopf als Motivation zur Kopfarbeit. (Sabina Zeithammer)

Regie:
Regie:
Sebastian Brauneis
Darsteller:
Darsteller:
Michaela Schausberger, Sarah Viktoria Frick, Regina Fritsch, Nicholas Ofczarek, Florian Teichtmeister
Land/Jahr:
Land/Jahr:
Ö 2018
Dauer:
Dauer:
106 min
Altersfreigabe:
Altersfreigabe:
Keine Angabe
Kinostart:
Kinostart:
20. April 2018

Miniaturen des Abgründigen: "Zauberer"

SZ | 18.04.2018

Eine Schulärztin, die einen ihrer Schützlinge entführt. Die Mutter eines behinderten Burschen, die im Zimmer ihres Sohnes mit einem Callboy schlafen möchte. Ein Psychiater, der mit seiner blinden Freundin in gewaltsamen sexuellen Fantasien schwelgt. Ein junger Mann, der seine Telefonnummer als jene einer Sexarbeiterin verbreitet und sich bei Anrufern als deren Kind ausgibt. "Zauberer" ist ein Potpourri von düsteren Handlungen und abgründigen sexuellen Wünschen. Die Rolle der Titelfigur komme, so Regisseur Sebastian Brauneis, dabei dem Publikum zu, das sich einen Reim auf diesen wild zusammengezimmerten Episodenfilm machen möge (Drehbuch: Clemens J. Setz, Brauneis, Nicholas Ofczarek). Das Ergebnis ist mehr ein Schlag vor den Kopf als Motivation zur Kopfarbeit, als filminterner Eisbeutel fungiert das hervorragende Ensemble.

Ab Fr im Stadtkino im Künstlerhaus

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