Filmkritik

Winchester - Das Haus der Verdammten

© Einhorn Filmverleih


Der bekannte Psychologe Dr. Price wird damit beauftragt, den Geisteszustand der Witwe Sarah Winchester zu untersuchen, der millionenschweren Erbin eines Waffen-Imperiums, die ihre Villa zu einem monströsen Anwesen mit Hunderten Zimmern, Irrwegen, falschen Türen und nirgendwo hinführenden Treppen ausgebaut hat. Stark besetzter Psychothriller, der auf wahren Begebenheiten beruhen soll.

Regie:
Regie:
Michael Spierig, Peter Spierig
Darsteller:
Darsteller:
Jason Clarke, Helen Mirren, Sarah Snook, Angus Sampson, Finn Scicluna-O'Prey
Land:
Land:
USA/AUS
Jahr:
Jahr:
2018
Dauer:
Dauer:
99 min
Kinostart:
Kinostart:
16. März 2018

Bau in Braun und Türkis voll Grauen: "Winchester"

D. Robnik | 14.03.2018

Hier regiert Türkis. Meistens dominiert ja Schwarz, wenn die Vergangenheit nicht ruht. Hier ist auch Braun im Spiel beim Grauen, als zweiter Ton im Styling des Spukhauses der Witwe Winchester, die den endlos erweiterten Groteskbau den Geistern jener weiht, die durch ihr Erfolgsprodukt starben. Da geht ein Knarren durchs Haus der Knarren. Dazu Charakterkopfdialoge (Mirren, Clarke). Verschachtelt wie das Haus ist die Story von "Winchester": Arzt soll Fabrikantin zur Irren stempeln, wird aber von ihr ins Geistersehen initiiert. Es gibt Flashbacks, Plottwists, Exorzismen in explizierten Exerzitien. Der Sound ist schwach, weil laut und gach. Blicke in Badezimmerspiegel, unters Bett, hinter Türen sind nett variiert. Die Waffenindustrielle mit schlechtem Gewissen ist keine Erfindung. Auch ihr Haus gibt's wirklich. Und Türkis-Braun.

Ab Fr im Kino (OF im Artis)

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