Empfohlen Filmkritik

Candelaria - Ein kubanischer Sommer

© Polyfilm


Candelaria und Victor Hugo sind ein altes Paar, das in Havanna in bescheidensten Verhältnissen lebt. Durch einen Zufall fällt Candelaria, die in einem großen Hotel arbeitet, eine Videokamera in die Hände. Nach und nach lernen die beiden mit dem technischen Gerät umzugehen und bringen damit frischen Wind in ihren Alltag und ihre Beziehung.

Regie:
Regie:
Jhonny Hendrix Hinestroza
Darsteller:
Darsteller:
Verónica Lynn, Manuel Viveros, Philipp Hochmair, Verónica Lynn
Land:
Land:
COL/D/NOR/ARG/Kuba
Jahr:
Jahr:
2017
Dauer:
Dauer:
87 min
Kinostart:
Kinostart:
6. Juli 2018
Sonstiges:
Sonstiges:
Von der FALTER-Kinoredaktion empfohlen

Liebe und Armut in Kuba: "Candelaria"

SZ | 04.07.2018

Kuba, 1994: Aufgrund von Wirtschaftskrise und -embargo hat die Bevölkerung mit Armut und Hunger zu kämpfen. Auch Candelaria und ihr Mann Victor Hugo, zwei kinderlose, hart arbeitende Senioren, sind betroffen. Als sie eine Videokamera finden, halten neue Lebensfreude und Erotik in ihrer Beziehung Einzug.

Das kleine Drama "Candelaria - Ein kubanischer Sommer" schlägt zunächst ruhige Töne an. Havannas berühmte Ufermauer darf nicht fehlen, ansonsten aber sind es vornehmlich eine in Grün-und Gelbtöne getauchte Wohnung und die anmutigen Gesichter und Körper seiner beiden Hauptdarsteller Verónica Lynn und Alden Knight, die der kolumbianische Regisseur Jhonny Hendrix Hinestroza mit großer Schönheit inszeniert. Für österreichische Augen hat der Auftritt von Philipp Hochmair als Schwarzmarktboss etwas Skurriles.

Nach einer überraschenden Wendung, die ein neues Licht auf die gesamte Geschichte wirft, hätte sich Hinestroza zum Ende hin noch Zeit lassen können. Ab und an hört man das Drehbuch rascheln -und kann sich doch niemanden vorstellen, der besser über das Leben, die Liebe und den Tod parlieren könnte als dieses zauberhafte alte Paar in Kuba.

Ab Fr im Filmcasino und Filmhaus (OmU)

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