Empfohlen Filmkritik

Capernaum - Die Stadt der Hoffnung

Capharnaüm

Foto: Alamode Film


Nadine Labaki blickt mit "Capernaum" auf Illegalität und Armut, die Kinder nicht nur in ihrer Heimat Libanon, sondern weltweit ihrer Rechte berauben. Der zwölfjährige Zain lebt unter katastrophalen Bedingungen in Beirut. Als seine lieblosen Eltern, die sich um ihre vielen Kinder nicht kümmern können, seine elfjährige Schwester verheiraten, läuft er davon. Er findet Unterschlupf bei der äthiopischen Immigrantin Rahil, die mit ihrem Baby in einer Hütte in den Slums wohnt. (Sabina Zeithammer)

Regie:
Regie:
Nadine Labaki
Darsteller:
Darsteller:
Zain Al Rafeea, Yordanos Shiferaw, Boluwatife Treasure Bankole, Kawthar Al Haddad, Fadi Kamel Youssef, Cedra Izam
Land/Jahr:
Land/Jahr:
LBN/F 2018
Dauer:
Dauer:
126 min
Altersfreigabe:
Altersfreigabe:
Keine Angabe
Kinostart:
Kinostart:
18. Januar 2019

Plädoyer für Rechte der Kinder: "Capernaum"

SZ | 16.01.2019

Der zwölfjährige Zain lebt unter katastrophalen Bedingungen in Beirut. Als seine lieblosen Eltern, die sich um ihre vielen Kinder nicht kümmern können, seine kleine Schwester verheiraten, läuft er davon. Er findet Unterschlupf bei der Immigrantin Rahil, die mit ihrem Baby in einer Hütte in den Slums wohnt. Nadine Labaki blickt mit "Capernaum -Stadt der Hoffnung" auf Illegalität und Armut, die Kinder nicht nur in ihrer Heimat Libanon, sondern weltweit ihrer Rechte berauben. Gedreht in den Armenvierteln und mit Laiendarstellern besetzt, deren Schicksal jenem der Figuren gleicht, bewegt sich der Film an der Grenze zwischen Fiktion und Realität. Nicht alle Themen kommen zur vollen inhaltlichen Ausarbeitung, die Stars ihres atmosphärisch starken Werks sind aber sowieso die Kinder, allen voran Zain Al Rafeea als Zain.

Ab Fr in den Kinos (OmU im Filmcasino)

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