Filmkritik

The Prodigy

Wunderknabe Miles wird mit fortschreitendem Alter immer seltsamer. Kostengünstig produzierter Halbschocker auf den Spuren von Schizo-Kind-Horror à la "Exorzist" und "Orphan": ein Mutterdrama voller Mittelschichtspanik.

Regie:
Regie:
Nicholas McCarthy
Darsteller:
Darsteller:
Taylor Schilling, Jackson Robert Scott, Colm Feore, Peter Mooney
Land/Jahr:
Land/Jahr:
USA 2018
Dauer:
Dauer:
92 min
Altersfreigabe:
Altersfreigabe:
Keine Angabe
Kinostart:
Kinostart:
7. Februar 2019

Reinkarnation mit Schilling und ein Killer im Kind

Drehli Robnik | 06.02.2019

Hilfe, mein Kind spricht im Schlaf ungarisch! Darum also wollte der Achtjährige Paprika ins Essen (ja, echt)! Nicht genug damit: Er quält die Babysitterin, prügelt Mitschüler, macht den Babymonitor zur Spycam, nähert sich der Mum (Taylor Schilling aus "Orange Is the New Black") trickreich und nicht ganz uninzestuös. Auf Spuren von Schizo-Kind-Horror à la "Exorzist" und "Orphan" wandelt der kostengünstig produzierte Halbschocker "The Prodigy" als Mutterdrama voller Mittelschichtspanik. Etwas gar fernsehgerecht, wird der Film im Kino auch nicht stören, denn im Rahmen der üblichen Jumpscares-Kybernetik hat er effektive Momente rund ums jähe Auftauchen eines toten Frauenmörders, der reinkarnierterweise in dem Sprössling steckt, und er ist kurz genug, dass er sich auf dem Weg z.B. zur Donnerstagsdemo problemlos ausgeht.

Ab Fr in den Kinos

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Dieser Film läuft aktuell nicht in österreichischen Kinos.

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