Filmkritik

Greta

Foto: Ascot Elite


Dieser "vergnüglich sinnlose psychologische Thriller" (The Guardian) erzählt die Geschichte der jungen Kellnerin Frances (Moretz), die in die Fänge der nicht mehr ganz so jungen Titelheldin (Huppert), einer alleinstehenden Europäerin in New York, gerät. Hinter deren Zugeneigtheit tut sich bald ein Abgrund auf: Frances geht auf Distanz, da wird Greta unangenehm. Was ihn daran reizte, sagt Neil Jordan, "war die Tatsache, dass der Stalker hier eine reizende, adrette Witwe ist." B-Movie-Flair aus zweiter Hand. (Michael Omasta)

Regie:
Regie:
Neil Jordan
Darsteller:
Darsteller:
Isabelle Huppert, Chloe Grace Moretz, Maika Monroe, Stephen Rea
Land/Jahr:
Land/Jahr:
IRL/USA 2018
Dauer:
Dauer:
98 min
Altersfreigabe:
Altersfreigabe:
Keine Angabe
Kinostart:
Kinostart:
17. Mai 2019

B-Movie-Flair aus zweiter Hand: Neil Jordans "Greta"

MO | 15.05.2019

Für seine erste Kinoarbeit nach sieben Jahren hätte man Neil Jordan, einstmals Irlands bedeutendster Filmemacher, etwas anderes gewünscht als diesen vergnügt sinnlosen psychologischen Thriller. "Greta" erzählt die Geschichte der jungen Kellnerin Frances (Chloe Grace Moretz), die in die Fänge der nicht mehr ganz so jungen Titelheldin (Isabelle Huppert), einer alleinstehenden Europäerin in New York, gerät. Doch hinter deren Zugeneigtheit tut sich bald ein Abgrund auf: Frances geht auf Distanz, Greta wird unangenehm. "Was mich daran reizte", sagt Regisseur Jordan, "war die Tatsache, dass der Stalker hier eine reizende, adrette Witwe ist." Abgesehen von ein bissl B-Movie-Flair aus zweiter Hand, der außergewöhnlichen Besetzung und einer gekonnten Leider-doch-nicht-bloß-ein-Albtraum-Szene, war's das im Grunde auch schon.

Ab Fr in den Kinos (OmU im Votiv)

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